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Einleitung

Unter dieser Rubrik "Pferde" stelle ich einige von ihnen vor. Es sind vor allem die, bei denen ich besonders viel gelernt habe. Denn letztlich sind es die Pferde selbst, die uns über den Umgang mit Pferden am meisten zu sagen haben. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Pferde, mit denen wir Umgang haben, tatsächlich versuchen, uns etwas zu zeigen, uns etwas beizubringen. Wenn das wirklich so ist, dann wäre das aber kein Wunder: Schließlich erziehen und lehren Pferde innerhalb der Herde ja auch ihre Fohlen und Jungpferde. Ich kann mir gut vorstellen, dass Pferde uns manchmal von unserer (Pferde-)Kompetenz her als Fohlen oder Jungpferde betrachten mögen...

Die Pferde über die ich auf den folgenden Seiten schreibe, sind fast alle Schulpferde, denn eigene Pferde habe ich nicht.











Vielleicht ist dies die Stelle, an der ich wirklich auch einmal etwas über Schulpferde sagen muß! Wenn man dieses Wort hört, hat es viel zu oft einen negativen Beiklang, so wie: "Es ist ja nur ein Schulpferd...". Dazu sollte man sich einmal überlegen, was so ein Schulpferd alles über sich ergehen lassen muß und was es trotzdem leistet! Nicht jedes Pferd taugt zum Schulpferd, denn es braucht viel Geduld: Es muß immer wieder Anfänger unterrichten, die noch mit ihrem Gleichgewicht kämpfen, schmerzhaft am Zügel ziehen, mit den Beinen herumschlenkern und damit gegen den Bauch klopfen. Andere Reiter sind schon fortgeschrittener, wieder andere Reiter benutzen eigentlich nur ein Sportgerät. Oft wird es ausgeschimpft für Dinge, an denen es keine Schuld trägt. Mit all dem muß so ein Schulpferd klarkommen und sich immer wieder neu anpassen. Manche Pferde können das nicht so gut, sind aber trotzdem Schulpferd geworden, denn sie hatten keine Wahlmöglichkeit. Trotzdem machen sie ihre Arbeit, so gut sie können.

Vielleicht sollten wir, wenn wir das nächste Mal an unser Schulpferd herantreten, einmal daran denken.